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Nächster Auftritt
Unser 10 Jähriger Geburtstag: Am 19.11.2016 rocken wir für euch im Kesselhaus Bad Tölz
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Story

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: In the beginning...

Kapitel 2: Gimme some bass!

Kapitel 3: Drop D(own the ladder)

Kapitel 4: Let´s get serious

Kapitel 5: Changing faces

In the beginning...

Alles begann Ende Juli ´06 in einer geselligen Nacht im "Treibhaus". Tom und Ralf philosophierten mal wieder über Musik, und die Geschmäcker der beiden trafen sich ziemlich oft.

Pink Elephant - Ralf

Warum nicht eine eigene Band gründen, wenn für beide die Musik doch mehr als wichtig war? In den darauf folgenden Stunden wurden mögliche Cover-Songs besprochen, die man dann eventuell spielen könnte. Daß die beiden erstmal nur zu zweit waren - Gitarre und Gesang - war diesen Träumern dabei völlig egal. Die Idee war geboren und es versteht sich wohl von selbst, daß die beiden am nächsten Tag etwas übernächtigt aussahen…

 

Pink Elephant - Tom

Zwei Wochen später traf Ralf - natürlich wieder in einer Kneipe - dann auf Martl, der zu dieser Zeit sein Praktisches Jahr im Tölzer Krankenhaus absolvierte. Immer noch euphorisiert von der imaginären Band fragte er Martl eher beiläufig, ob er nicht zufällig Schlagzeug spielen könne. Die Frage wurde mit einem knappen "ja" beantwortet, und somit war dann also auch die "Drum-Machine" gefunden.

Kurz darauf fand man sich zu dritt ein, um die einzelnen Vorstellungen eines jeden irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Geprobt hatte man zwar immer noch nicht, dafür aber schon um so mehr getrunken.

Pink Elephant

In der nächsten Woche hatte Martl Geburtstag, und eben an diesem jenen Abend entstand auch der etwas eigentümliche Name der Band. Erklären möchten wir die Namensfindung lieber nicht - es sei dazu nur gesagt, daß ein gewisses "Outfit" seinen Teil dazu beigetragen hat...

Dann war es endlich soweit für die erste Probe; das ganze fand in Lenggries im Wohnzimmer von Martls Eltern statt, die zu diesem Zeitpunkt idealerweise im australischen Outback verschwunden waren.

Ralf scheute keine Kosten und Mühen und kaufte sich beim örtlichen Multimedia-Händler ein Karaoke-Mikro für 11,99 €, welches an die Stereo-Anlage angeschlossen wurde. "Irrer" Sound, wie man sich vorstellen kann, aber immer noch besser als nix.

Pink Elephant - Leger2

Von ebenfalls großer Motivation zeugte eine spontane Fahrt mit Martl und dessen Frau Andrea zu Ralfs Eltern (400 Km einfach!!), um hier ein ca. 25 Jahre altes Mischpult und zwei nur unerheblich jüngere Monitorboxen abzusahnen.

Martls Eltern konnten sich inzwischen aus "down under" befreien, und so wurde gerne das großzügige Angebot von Ralfs Kollegin Manuela angenommen, doch bei ihnen im "Schupfen" zu proben, der sich direkt am Wohnhaus ihrer Familie befand, jenseits jeglicher Zivilisation, nämlich in Leger. Ungefähr zehnmal konnte man hier ungestört proben...

Pink Elephant - Leger1


Gimme some bass!

Pink Elephant - Leo

Recht schnell wurde den dreien klar, daß ohne eine Bass-Line das ganze noch viel zu mager klang, und so wurde ganz spontan Leo angerufen, der wie Ralf Pfleger im Tölzer Krankenhaus war, und von dem man immerhin wußte, daß er zumindest einen Bass besaß.

Schon nach einer halben Stunde stand Leo mit Bass und Amp am Mann mit uns in der Scheune! Er erwies sich als echter Glücksgriff und begeisterte mit seiner Musikalität, obwohl er beteuerte, daß er Rockmusik gar nicht sooooo mag, sondern eher auf House-Music und Schranz-Techno abfährt...!?!

Pink Elephant1

Der Zugewinn wurde mit reichlich Ramazotti von den "Gastgebern" Manuela und Thomas gefeiert, die sich in diesen Wochen als äußerst tolerante und hilfsbereite Familie zeigten.

Ganz nebenbei wurde von Martl in der Zwischenzeit bei Ebay ein 24-Kanal-Mischpult von Behringer ersteigert, dessen Qualität und "Road-Tauglichkeit" sofort auf Herz und Nieren geprüft wurden, indem es eben mal eine Stunde allein und verlassen im strömenden Regen stehengelassen wurde.

Pink Elephant - Mischpult

Pult aufschrauben - Föns und Ventilatoren aufbauen - das ganze über´s Wochenende stehen lassen - und schon funktioniert´s wieder, Test und "Wassertaufe" also bestanden!

Allerdings fand man in Leger auch Menschen, die für Rock ´n´ Roll kein Verständnis zeigten, und da die Band sich konsequent weigerte, Volksmusik zu spielen, wurde nach langem verzweifelten Suchen schließlich in Sachsenkam doch noch ein Proberaum gefunden, der den niedrigen Anforderungen der Band entsprach.

pink elephant-sachsenkam

Anfang Oktober absolvierte die Band dann auf der Bergwachthütte am Brauneck einen überaus anstrengenden, nervenaufreibenden Workshop, an dem sie sich erstmalig traute, ausgewählte mutige und tapfere Freunde zur Hörprobe einzuladen. Details weiß eigentlich keiner mehr genau, es ist nicht klar, ob dies an der Musik oder an der "frischen Bergluft" lag, aber alles in allem war es ein Wochenende, an dem der Spaß-Faktor sehr hoch war.

Pink Elephant-hütte

 

 

 

Drop D(own the ladder)

So ging es dann weiter bis Anfang November, dem Tag, an dem ein junger fleißiger Kirchenmaler "glücklicherweise" von einem unachtsamen Radlfahrer im wahrsten Sinne des Wortes einfach von der Leiter gefegt wurde.

Krankenhaus - Notaufnahme - aufnehmender Arzt: Tom Thiede. Als Tom dem Unfallopfer Markus erklärte, er müsse zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, protestierte dieser heftigst; er bliebe nur unter der Bedingung, daß er sich seine Gitarre und Verstärker bringen lassen dürfe.

Pink Elephant-Markus

Tom zählte eins und eins zusammen, und zwei Tage später probte Pink Elephant in Sachsenkam erstmals in kompletter Besetzung; endlich konnte in richtig breitem Sound gecovert werden.

Allerdings ergab sich schon bald ein neues Problem: Die Gehirnwindungen unserer tapferen Recken reichten beim besten Willen nicht wirklich aus, gleichzeitig zu spielen und dabei auch noch einen halbwegs annehmbaren Sound abzumischen. Schnell wurde man sich einig, daß ein fähiger Mann am Mischpult unabdingbar war - und nun kam Michael ins Spiel: Als bekannter, geschätzter und vor allem hochmotivierter Hobby-DJ, der noch dazu großer Rock-Fan war, ließ er sich nicht lange bitten und übernahm ab sofort die Kontrolle über Potis und Fader, was ihm auch seinen neuen Rufnahmen "Mischi" einbrachte. Was sollte uns noch aufhalten?

Pink Elephant-Mischi

 

Let´s get serious

Schon nach kurzer Zeit stand dann auch die erste Feuertaufe bevor: Dank Martl hatte die junge Band bereits im Dezember 2006 überraschend die Gelegenheit, bei einem Münchner Bandwettbewerb aufzutreten - geplant war das eigentlich für Ende 2007, aber who carez...

Nach wenigen, aber intensiven Wochen des Übens und fleißigen Kartenverkaufens war es dann soweit: Pink Elephant rockte München. Leider reichten die Publikumsstimmen nicht für ein Weiterkommen aus, aber immerhin hatte man die Möglichkeit gehabt, vor einem beeindruckend großen Publikum sein Können zu beweisen...

Pink Elephant-wettbewerb1

Trotz des vermeintlichen "Mißerfolges" ließ sich der Rosa Elefant nicht lumpen und studierte fleißig weiter diverse Coversongs ein - bis eines Tages Leo einen knappen Anruf von Martl erhielt:

"Leo, wir haben ein Problem, und ich mache es jetzt einfach mal zu Deinem: Wir brauchen in ungefähr vier Wochen noch mindestens drei eigene Songs, dann können wir in der zweiten Runde spielen..."

Tja, also Bleistift und Papier zur Hand, und bald darauf stand das eigene 30-Minuten-Programm aus fünf Songs, die das kritische Publikum zum Kochen bringen sollten. Mit mehr oder weniger schlotternden Knien betrat man am 26. April 2007 als letzte von sieben Pink Elephant-wettbewerb2überwiegend Metal-lastigen Bands die Bühne - und rockte, was Saiten, Felle und Stimmbänder hergaben...

(Naja, zumindest für den vierten Platz reichte es. Jedenfalls hatten alle eine Menge Spaß.)

Schon kurze Zeit später ergab sich erneut eine hervorragende Gelegenheit zu beweisen, daß Elephanten nicht nur mit ihrem Rüssel, sondern auch mit anderen Instrumenten umzugehen wissen: Leo knüpfte bei der Produktion einer Demo-CD für eine befreundete Band Connections zu einer Künstleragentur, wodurch Pink Elephant die Gelegenheit bekam, auf einem spontan in die Welt gerufenen Festival in Ellbach bei Bad Tölz aufzutreten. Man ließ sich natürlich nicht lange bitten und es einmal mehr auf bewährte Weise ordentlich krachen... (trotz anfänglicher kleinerer Hindernisse - immerhin wissen wir jetzt, daß unter widrigen Umständen auch mal eine Snare zu den Verschleißteilen gerechnet werden muß)

Der Herbst kam, und mit ihm der nächste große Auftritt: Diesmal ein echtes Heimspiel, denn die Elefanten rockten am 3. November 2007 im Tölzer Kesselhaus. Obwohl die Vorbereitungen alles andere als unter pink elephant-kesselhauseinem guten Stern zu stehen schienen - Markus Gitarrenverstärker segnete am Vorabend in einer Rauchwolke das Zeitliche, so daß nichts anderes übrigblieb, als am Vormittag des großen Events nach sehr, sehr wenig Schlaf für sehr, sehr viel Geld - Mischis spontanem Sofortkredit sei Dank - einen neuen Vollröhren-Amp zu besorgen. Abgesehen davon lernten unsere Helden an diesem Tag, was Lampenfieber wirklich bedeutet - zum ersten mal im eigenen Stammlokal und vor so vielen Freunden und Bekannten zu spielen, schlug allen ganz gehörig auf den Magen, und sogar der große Tom schien kurz vor dem Auftritt erstaunlich still...

Das Ergebnis war jedoch schlicht und einfach umwerfend, der Abend ein voller Erfolg! Einer der Gäste nutzte gleich die Gelegenheit, die Band für seinen Geburtstag zwei Wochen später zu buchen, was natürlich mit Freuden angenommen wurde. Plakate und Flyer waren dank der Vorbereitungen fürs Kesselhaus schnell fertiggestellt, und so konnte kurz darauf auch im Tölzer Augustinerbräu aka "Flint´s 1328" einer begeisterten Menge kräftig eingeheizt werden.

 

Changing faces

Soweit, so gut... Leider ergab sich nach kurzer Zeit ein gravierendes Problem: Martl entschloß sich aus privaten und auch beruflichen Pink Elephant - Bandraum2Gründen schweren Herzens, die Elefanten zu verlassen, und so standen diese erst mal ziemlich ratlos ohne Drummer da. Doch der Wille zum Weitermachen war ungebrochen, und so "rekrutierte" man kurzentschlossen den Schlagzeuger Hans, der auch Mitglied der mehr pink elephant-hansoder weniger im Auflösen begriffenen Band Red Temple war. Dies erwies sich als echter Glücksgriff, so daß Pink Elephant schon in Kürze wieder im Rampenlicht erstrahlen sollte.

... Dachte man zumindest. Doch wie das mit Problemen so ist, geben sie sich gerne im unpassendsten Moment die Türklinke in die Hand. Tom hatte sich schon seit längerem entschlossen, zum Jahresbeginn für einige Zeit in die Schweiz zu gehen, um dort seine berufliche Karriere Pink Elephant-tom2fortzusetzen. Trotz größter Bemühungen, unter diesen widrigen Umständen halbwegs regelmäße Proben zu organisieren, stellte sich nach wenigen Monaten heraus, daß dieses Konzept, wollte die Band nicht auf der Stelle treten, keine Zukunft hatte.

Es blieb also nichts anderes übrig, als sich von einem der letzten Gründungsmitglieder - was die Sache wahrlich nicht einfacher machte! - zu verabschieden und Tom in die "Hall of fame" zu erheben...

Wieder einmal begaben sich die Elefanten also auf die Suche nach einem neuen Mitstreiter, der alsbald in Markus Bruder Robert gefunden pink elephant-robertwurde - die Stunde der "Christl-Sisters" hatte geschlagen! In ungezählten langen Nächten paukten die beiden Unermüdlichen das gesamte Programm der Band, so daß man sich schon nach kurzer Zeit bereit für den nächsten großen Auftritt sah. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten, denn das "Zeltzeit-pink elephant-zeltzeitFestival" stand vor der Tür und bot der enthusiastischen Truppe die beste Gelegenheit, ihr trotz der jüngsten Besetzungswechsel weitgehend perfektes Zusammenspiel zu beweisen. Doch nicht nur das: im Laufe der Vorbereitungen ergab sich überraschend ein Interview-Termin beim lokalen Radiosender Pink Elephant-alpenwelle1 Alpenwelle - live on air versteht sich. Die junge Radiomoderatorin Sylvia zeigte sich nach anfänglicher leichter Nervosität angesichts der fünf gutaussehenden, sympathischen Jungs in Pink Elephant-alpenwelle2ihrem Studio stark beeindruckt von ihren Gästen, was sie zu der spontanen Aussage verleitete, sie wolle schon immer mal in einer Band mitsingen. War es mehr als ein Zufall, daß man sich mit dem bisherigen "Background-Chor" (Leo :o) nicht wirklich zufrieden geben wollte?

pink elephant-zylle

So kam es also, daß die Elefanten bei den folgenden Auftritten nicht nur mit deutlich gesteigerter Stimmenpower, sondern auch mit einer gänzlich neuen Art von Charme glänzen sollten und somit ihre Fanbase pink elephant-angerneuum eine nicht unerhebliche Anzahl an Mitgliedern männlichen Geschlechts erweitern konnten. (Allerdings mußte man(n) nun auch bei der Gestaltung des Proberaums gewisse Kompromisse eingehen, denn Pin-up-girls sind nun mal nicht jederfrau Geschmack... ;o)

 

PInk Elephant-bandfotoneu

 

... to be continued...

In diesem Sinne: Keep on rockin´ in a free world!


 

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